Das übergeordnete Ziel des vom BMBF geförderten Vorhabens NaRKo („Nachgiebige Serviceroboter für Krankenhauslogistik“,  Jan. 2016 – Dez. 2018) war die Entwicklung eines nachgiebigen Serviceroboters, der direkt und sicher mit Menschen interagieren kann.

Für diesen Serviceroboter "NaRKo" wurde eine nachgiebige, omnidirektionale (d.h. in alle Richtungen, auch seitwärts, fahrende) Roboterplattform gebaut, die mittels Ganzkörpersensorik externe Kräfte erfassen kann, die auch zum Bewegen schwerer Lasten geeignet ist, modular in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden kann, und dennoch preisgünstig ist.

 

Der Serviceroboter soll sich autonom durch einen wenig vorstrukturierten Arbeitsraum mit unterschiedlich dichtem Personenverkehr bewegen, so dass die Arbeitsabläufe der Personen wenig oder gar nicht gestört werden: Durch den Einsatz von Kraftregelungen für die nachgiebige Bewegung des Roboters soll dieser so sicher gemacht werden, dass er gefahrlos in physischen Kontakt mit Menschen und Umgebung treten und intelligent auf einen solchen Kontakt reagieren kann.

 

Auch beim Transport schwerer Lasten soll das Transportsystem nachgiebig bleiben, so dass es von einem Benutzer, etwa einer Pflegeperson, intuitiv und leicht zur Seite geschoben werden kann, wenn es diesem den Weg versperrt. Dieses intelligente Reagieren erfordert eine zweite Schlüsselfunktion, die Situationserkennung, die in der Lage ist, die Situation um den Roboter herum zu erfassen und insbesondere Personen darin mit Ihren Bewegungsmustern zu erkennen und zu verfolgen.

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